Energydragons

BSG Drachenboot der Stadtwerke Duisburg

3. nordCom Drachenboot-Cup Bremerhaven 2003

Kleines Regattatagebuch

 

2. Regatta der ENERGY DRAGONS 2003

3. nordCom Drachenboot-Cup
am 24. + 25. Mai 2003
Schaufenster Fischereihafen
Bremerhaven

Es ist wieder soweit: wir fahren nach Bremerhaven zum nordCom Drachenboot-Cup (der Dritte). Im letzten Jahr wurde diese Veranstaltung einstimmig zur besten Veranstaltung gekürt.
Das hat Auswirkungen. In diesem Jahr sind 32 Personen gemeldet, davon 31 Aktive und eine weibliche Aufsichtsperson.
Wir konnten wieder das Comforthotel Bremerhaven aufgrund der Lage zur Rennstrecke und des guten Frühstücks für uns gewinnen, d.h. wir (unsere Orga-Team-Mitglieder) konnten für alle rechtzeitig ein Zimmer buchen (es war früh ausgebucht).

1.Tag Freitag, 23. Mai 2003

      • 14:15 Uhr Treffpunkt ist wie so oft der Parkplatz auf dem Firmengelände. 30 Paddlerinnen und Paddler müssen sich auf vier Fahrzeuge verteilen. Zwei sind wieder vorgeeilt, um die Nachwuchsunterbringung zu organisieren. Dank der Vorplanung der Fahrzeugaufteilung auf dem Papier findet jeder schnell sein Plätzchen.
      • 14:30 Uhr Die Fahrzeuge rollen an. Auf geht’s.
        Kaum liegt die Schranke der Hauptpforte hinter uns werden die ersten Verpflegungspäckchen (eher Pakete) hervorgeholt: belegte Brötchen, vereinzelt Koteletts, Kuchen, Plätzchen und Getränke teilweise mit berauschenden Bestandteilen.
      • 16:30 Uhr Bis kurz vor „Dammer Berge“ läuft alles gut. Dann kommt ein Anruf aus einem der hinteren Fahrzeuge an den Fahrer des Ersten, ob die Möglichkeit besteht, mal eben abzufahren (ein Fall von typischer weiblicher Sextanerblase).
        Also fahren wir auf den Rastplatz. Und plötzlich sind fast alle mal für kleine Jungen und Mädchen verschwunden.
        Weiter geht’s.
      • 16:45 Uhr Plötzlich kommt ein Autobahndreieck. Der Fahrer des ersten Fahrzeuges (sonst ein recht souveräner „Navigator“) ist sich nicht ganz schlüssig. Da war doch was mit A2…. Fahr’n wir mal ab.
        Noch in der Abfahrt bemerkt er seinen Fehler, greift zum Telefon, ruft den „heimlichen“ Chef an, entschuldigt sich, fährt die nächste Abfahrt ab und wieder auf um dann weiter Richtung Bremerhaven zu fahren.
        Der Rest der Strecke verläuft ohne Zwischenfälle.
      • 19:00 Uhr Das Hotel liegt schon in Sichtweite. Wir ordnen uns noch mal schnell auf der falschen Linksabbiegerspur ein (Abfahrt Hafen ist nicht gleich Abfahrt Hafen), dann stehen wir mit allen vier Fahrzeugen vor dem Hotel.
        Unsere Vorhut ist schon da. Die Nachwuchsunterbringung scheint perfekt zu funktionieren.
      • 19:30 Uhr Die Zimmeraufteilung ist auch schon im Vorfeld geplant worden. Die meisten Zimmer haben einen freien Blick auf die Regattastrecke, perfekt.
      • 20:15 Uhr Treffpunkt ist die Hotellobby zum Aufbruch zum gemeinsamen Abendessen. Die
        4,5 Stunden Fahrt sieht man keinem mehr an. Alle sind frisch gestylt.
      • 20:30 Uhr Der Tisch für 32 Personen ist auch wieder, wie im letzten Jahr, vorbestellt.
        Hoffentlich klappt es dieses Jahr etwas besser mit der Einzelabrechung der Essen und Getränke.
        Zumindest schmeckt allen das JEVER und Weizenbier wieder. Einige werden ungeduldig, da es recht lange dauert, bis das Essen auf den Tischen steht. Aber nachdem dann alle etwas haben, kehrt Ruhe ein.
      • 22:30 Uhr Es kommt das Gefühl auf, dass einige den kompletten Ablauf aus dem letzten Jahr erwarten. Sie blicken zur Decke, wo nur noch die Halterung des Beamers für die Karaoke-Show hängt.
        Die Enttäuschung sieht man ihnen an. Haben sie vielleicht einen VHS-Kurs „Karaoke“ gebucht und heimlich geübt?
        Alles umsonst, es findet nicht statt.
      • 24:00 Uhr Die Ersten läuten den Zapfenstreich ein, bezahlen ihre selbsterstellten Deckel und machen sich auf den Rückweg zum Hotel.
        Einige vertreiben sich die Zeit dann doch noch mit etwas Musikalischem: Nachdem sich zwei gefunden haben (natürlich nur zum Tanzen), wird ein wenig geschwoft.

2.Tag Samstag, 24. Mai 2003

      • 03:00 Uhr Als dann in der Takelage keine Getränke mehr ausgeschenkt werden, entschließen sich auch die Letzten zum Aufbruch.
        Da es in Strömen regnet, bietet es sich an, der Überdachung der Lokale so weit zu folgen, wie es möglich ist.
        Genau auf diesem Weg liegt eine Kneipe aus der so etwas wie „Wolle“ dröhnt. Also rein und noch einen Absacker oder zwei trinken.
      • 04:00 Uhr Der Weg zum Hotel, wenn auch nicht ganz trocken, ist geschafft, da tun sich für einen Nachzügler neue Probleme auf: der automatische Türöffner funktioniert nicht. Es könnte vielleicht an der Uhrzeit liegen, aber mit ein bißchen Alkohol im Blut klare Gedanken zu fassen, ist nicht so ganz einfach.
        Auf dem Weg zur Hoteltür hätte er über die Nachtportierschelle stolpern müssen. Aber Paddler sind kräftige Menschen, besonders dieser hier, und somit bekommt man die Tür vielleicht mit ein wenig Gewalt auf, was auch prompt funktionierte.
        Damit ist die Nachtruhe des Portiers durch das Auslösen des Alarms zu Ende. Dieser steckt den Rest seiner Schicht mit dem Kopf in der Meldezentrale.
        Bettruhe ist eingekehrt. Es könnte doch ein anstrengender Tag werden.
      • 07:30 Uhr In diesem Jahr sind nur zwei Ehrgeizige zum Morgenjogging aufgebrochen. Am Vorabend waren allerdings auch keine Absprachen getroffen worden.
        Wie sich herausstellt ließ der Trainingsplan der beiden nichts anderes zu. Sie trainiert für den Rhein-Ruhr-Marathon und er muss natürlich mit.
      • 08:00 Uhr Die Ersten treffen sich zum Frühstück. Es sind erstaunlich viele schon fit oder sehen zumindest so aus.
        Es hat sich zum letzten Jahr nicht viel geändert: das Frühstück ist gut.
      • 09:30 Uhr Die Letzte trifft auch endlich ein, die Kleinste mit dem größten Durst am gestrigen Abend.
        Die Ersten sind schon im Zimmer, um sich umzuziehen.
        Auch das Wetter ist im Moment wie im letzten Jahr, es regnet und regnet.
      • 10:00 Uhr Das erste Rennen des Tages, besetzt mit Fun-Mannschaften, läuft. Wir stehen im Hotelzimmer und schauen uns das ganze von oben an.
        Es sieht nicht so aus, als würden wir mit Sonne zu unserem ersten Rennen um 12:00 Uhr starten. Schau’n wir mal.
      • 11:00 Uhr Wir treffen uns am Zelt, unserer Unterkunft für die Rennen. Der Trainer gibt die erste Formation fürs Rennen bekannt.
        Unsere eigene Fitnesstrainerin ruft zum Stretching auf. Bei einigen ist der Kopf noch etwas schwer, aber sie geben sich Mühe.
      • 11:30 Uhr Wir sitzen im Boot und paddeln zur Startlinie. Alles kommt uns so vor, als wäre es gestern gewesen, dass wir in Bremerhaven gestartet sind.
        Mit uns im Wasser ist unser Lieblingsgegner, der Zweite aus dem letzten Jahr, die Werre-Dragons aus Herford, sowie der Erste der Funklasse des letzten Jahres. Da er im letzten Jahr so gut war, darf er dieses Jahr in der Sportklasse starten.
      • 12:00 Uhr Der Start hat gut geklappt. Wir sind schon ein paar Meter vor, die wir nur bis zum Ziel halten müssen. Es gelingt, wunderbar.
        Der erste Sieg, zwar nur in einem Vorlauf, ist uns gelungen.
      • 12:01:05,93 Uhr Keine schlecht Zeit, aber es geht sicherlich noch etwas besser.
        In der Sportklasse war es das heute für uns. Wir sind nass geworden. Der Regen hat auch uns nicht verschont, aber die trockenen Sachen im Hotelzimmer warten schon.
      • 12:30 Uhr Mit trockenen Sachen am Körper möchten wir uns an dieser Stelle nochmals bei unserem Orga-Team für die frühzeitige Zimmerbuchung bedanken. Wir haben von anderen Mannschaften erfahren, dass sie auch gerne im Hotel übernachtet hätten, aber es war ausgebucht.
        Man wirft uns vor, die Reservierung bereits nach der Zieldurchfahrt im Finale per Handy getätigt zu haben.
        Wir haben etwas Zeit. Der nächste Start steht erst für 16:45 Uhr an.
      • 15:00 Uhr Es gibt etwas neues in Bremerhaven: die Sportmannschaften starten in einem Rennen über eine Seemeile (für alle nicht Seeleute: 1 Seemeile = 1852 Meter).
        Gestartet werden zwei Rennen mit je fünf Mannschaften. Start ist der Zielbereich der 250-Meter-Rennen, nach der Hälfte der Strecke wird um drei Tonnen herum gewendet und Ziel ist gleich dem Startbereich.
        Am ersten Rennen nehmen die Plätze 10 bis 6, beim Zweiten die Plätze 5 bis 1 der Vorlaufrennen teil.
      • 16:30 Uhr Das erste Rennen ist gut verlaufen. Die Zeiten um die 9 Minuten sind gut, doch wieviel sie wert sind kann man noch nicht sagen.
      • 16:45 Uhr Gestartet wird mit stehendem Start und um 20 Sekunden versetzt.
        Aufgrund der besten Vorlaufzeit dürfen wir als letztes starten.
        Nach der Hälfte der Strecke bis zum Wendepunkt sind wir gefährlich nahe an unseren Vordermann herangefahren.
        Das hat auch unser Taktiker in Form unseres Steuermanns und Trainers erkannt. Also ertönt von hinten das Kommando, mal eben dreißig harte Schläge einzuwerfen.
        Da unser Gegner einen sehr weiten Bogen um die Tonnen fahren möchte, bleibt für uns, da wir schon auf einer halben Bootslänge neben ihnen sind, nur die enge Innenkurve, d.h. nochmals dreißig Harte und wir gehen mit einem Drachenkopf Vorsprung um die erste Tonnen herum. Am Ende der Wende berühren sich, kaum merkbar, die Boote kurz.
        Auf geht’s auf den Rückweg. Das Boot läuft sensationell gut. Das motiviert, wir können noch einen 100-Meter-Endspurt hinlegen, der uns auf eine Bootslänge an unseren nächsten Vordermann heranbringt.
      • 16:53:32,00 Uhr Nach 08:32,00 Minuten sind wir Ziel. Im Vergleich zum ersten Rennen eine super Zeit.
        Nach ein paar Minuten ist es amtlich. Wir sind Erster mit fast dreißig Sekunden Vorsprung.
        Bei den Vorplanungen hat der Veranstalter Zeiten um die neun Minuten einkalkuliert, aber haben wahrscheinlich nicht mit uns gerechnet.
      • 17:00 Uhr Im Päckchen mit fünf Drachenbooten fahren wir noch eine Ehrenrunde für die Zuschauer. Mittlerweile hat es auch aufgehört zu regnen.
        Wieder am Steg, muss der Steuermann baden. Das Wasser im Hafenbecken sieht nicht sehr einladend aus und kalt ist es auch. Diesmal sind die Mädels an der Reihe. Sie schnappen sich den Chef und lassen ihn fliegen.
        Eine Vermutung macht die Runde. Dank seiner Wende hätten wir das Rennen gewonnen!!!
        Mit pelziger Zunge und leichtem Fischgeruch ziehen wir ihn an den Steg.
        Kurz darauf fällt der Spruch des Tages. Nachdem der Trainer gefragt hat, warum er immer ins Wasser muss, kommt die Antwort einer Paddlerin:“ Du mußt uns ja nicht trainieren.“
      • 17:30 Uhr Die Siegerehrung findet um 19:30 Uhr auf der Bühne „Am Schaufenster“ statt.
        Bis dahin haben wir jede Menge Zeit, uns zu pflegen.
      • 19:00 Uhr Treffpunkt ist die Lobby.
        Die Band beginnt pünktlich um 19:00 Uhr. Wir können die Musik schon hören. Es stellt sich heraus, dass es die gleichen Jungs und ein Mädel aus dem letzten Jahr sind, die Band „Primetime“ aus Nordenham.
        Wieder sind Parallelen zum letzten Jahr zu erkennen: Einige sind von der Musik so begeistert, dass sie an der Bühne stehen bleiben, die Nächsten suchen die gleiche Fischbude, eine Heringbraterei, auf, andere stürzen sich auf Döner, Lahmakun oder Phosphatstangen und der Rest wird sich nach der Siegerehrung ein nettes Lokal suchen. Diesmal sind alle zufrieden.
      • 19:45 Uhr Der Veranstalter wirft ein paar Präsente in die Menge. Einer unserer besonders Kräftigen (Thema: „Alarmanlage“) stürmt zur Bühne vor, um sich ebenfalls etwas zu erhaschen.
        Das Problem löst sich von alleine. Da wo er steht, traut sich kaum ein anderer in den direkten Umkreis. Freudestrahlend kommt er mit einem Regenschirm zurück.
        Nachdem alle Pokale und Urkunden verteilt worden sind, darf die Band wieder ran.
      • 22.00 Uhr Nachdem diejenigen, die sich ein Lokal gesucht hatten, auch wieder zur Truppe gestoßen sind, wird es lustig. Die Jungs klammern sich an Becks oder Haake, die Mädels brauchen da schon etwas mehr. Sie steigen um auf Caipirinha.
        Nachdem die Mädels dem Barkeeper der Cocktailbar klar gemacht hatten, wie viel Prozentiges in ihr Getränk muss, kann aus einem Caipirinha schnell mal ein kalter Piranha werden, wenn es mit der Steuerung der Zunge nicht mehr so klappt.
        Aber alles bleibt im Rahmen.
        Die Band ist von den Bewegungen einer unserer Tänzer so begeistert, dass sie ihm, dem Ricki Martin aus Duisburg, einen Song widmet.

3.Tag Sonntag, 25. Mai 2003

    • 01:00 Uhr Die Band macht auch Feierabend. Sie haben schon Dank unserer Zugaberufe die Genehmigung überzogen.
      Anschließend machen sich die Ersten auf den Rückweg, der nur fünf Minuten lang ist.
      Es ist Bettruhe angesagt. Trotzdem trifft sich noch ein Teil auf Zimmer 211 zum Absacker, von wo aus auch gleich ein Rundruf über das Haustelefon gestartet wird, ob noch jemand wach ist.
      Irgendwann ist auch auf 211 Ruhe.
    • 08:00 Uhr Diesmal ist die Absprache besser. Fünf Eifrige treffen sich zum sonntägigen Morgenjogging. Wieder geht’s auf die 30minütige Hafenrunde.
      Noch ist es trocken. Ein Teil der anderen Mannschaften steht vor den Zelten oder Wohnmobilen und schaut uns skeptisch hinterher.
    • 09:00 Uhr Frischgeduscht sitzen alle beim Frühstück. Teilweise sind die Taschen schon gepackt. Es werden uns zwei Zimmer zur Aufbewahrung der Taschen und zum Umziehen nach dem letzten Rennen zur Verfügung gestellt, eines für die Männlein, eines für die Weiblein.
      Rechnungen werden an der Rezeption noch bezahlt (hat da Jemand noch einen Film geschaut???), dann wird sich umgezogen.
    • 10:30 Uhr Wir treffen uns wieder zur Lagebesprechung und zum Stretching.
      Wir machen uns auf den Weg zum Start und es regnet mal wieder.
    • 11:15 Uhr Es hat wieder aufgehört zu regnen.
      Der Start ist wieder gut. Wir können die Geschwindigkeit halten und werden Erster.
    • 11:16:05,97 Uhr Dieses Rennen ist noch ein Vorlauf. Es zählt die Summe aus beiden Vorläufen. In der Summe haben wir eine Zeit von 02:11,90 Minuten. Das reicht für den ersten Platz nach den Vorläufen, und wir starten im Halbfinale gegen den 6. und den 9. der Vorläufe.
      Ab jetzt wird im k.o.-Modus gefahren, d.h. der Erste kommt ins große Finale, der Zweite ins Kleine Finale und der Dritte ins Trostfinale.
      Wir starten um 13:00 Uhr.
    • 12:00 Uhr Wir sitzen in der Verpflegungsstation und warten auf die Halbfinale.
      Es liegen Exemplare des Bremerhavener Sonntagsblättchens aus. Dem 3. nordCom Drachenboot-Cup wird auch ein Artikel allerdings ohne viel Mühe gewidmet. Gemäß Artikel sitzen 14 Paddler im Boot und die Mannschaft, die das Rennen über die Seemeile gewonnen hat, kommt aus Bielefeld?!
    • 12:30 Uhr Den Weg zum Steg kennen wir jetzt.
      Es steht unser Halbfinale an. Es wird wohl das erste Rennen mit Sonne. Es ist etwas Wind aufgekommen, der die Wolken vertrieben hat.
    • 13:00 Uhr Dieser Wind macht uns zu schaffen. Wir haben Seitenwind und werden auf die Bojen, die die Bahn markieren, gedrückt. Der Start muss abgebrochen werden.
      Der zweite Versuch sitzt.
    • 13:01:04,66 Uhr Die Zeit ist besser als in den Vorläufen, aber Zeiten zählen nicht mehr.
      Was zählt ist: wir sind als Erster im Ziel und somit im großen Finale und schon mindestens Dritter.
      Das Rennen startet um15:00 Uhr
    • 14:00 Uhr Nach den Halbfinalläufen ist Pause. Als Pausenfüller hat man ein paar Wuppertaler eingeladen, die von Drachenboot-Veranstaltung zu Drachenboot-Veranstaltung hetzen, um etwas neues vorzustellen.
      Es wird ein Showrennen Drachenboot gegen Sechser mit Ausleger veranstaltet.
      Von uns sind zwei im Drachenboot dabei, das aber keine Chance gegen den mit Halbprofis besetzten Sechser hat. Die Paddler haben sogar noch Zeit, mehrfach während des Rennens das Paddel von links nach rechts zu wechseln.
    • 14:30 Uhr Wir machen uns, wie vor jedem Rennen, fertig für das Finale.
      Der Showdown beginnt. Die Regattastrecke ist umringt von Zuschauern, die, weil das Wetter etwas besser geworden ist, doch noch den Weg zum Fischereihafen gefunden haben.
    • 15:00 Uhr Der Start verzögert sich etwas, wir sind schon längere Zeit im Startbereich. Unsere Gegner allerdings lassen sich noch Zeit.
      Diesmal starten wir auf der Bahn 3. Angeblich die schnellste Bahn.
      Der Start ist der Beste an diesem Wochenende. Das Rennen läuft nahezu perfekt. Auch optisch von außen betrachtet soll es das Beste an diesem Wochenende sein.
    • 15:01:03,80 Uhr Wir sind mit einer halben Länge Vorsprung im Ziel. Auch die Zeit ist die Beste an diesem Wochenende.
      Besser hätte es nicht laufen können.
      Mit einer kleinen Ehrenrunde durch das Hafenbecken, statt der Paddel nehmen wir die Hände, bedanken und verabschieden wir uns von den Zuschauern.
    • 15:15 Uhr Am Steg angekommen, muss der Trainer wieder ins Hafenbecken. Diesmal dürfen die Schlagmänner ran.
      Im hohem Bogen fliegt er ins Wasser, taucht kurz ab und wird anschließend tropfnaß an den Steg gezogen.
    • 15:30 Uhr 20 Paddler tummeln sich in den beiden Zimmern. Nasse Klamotten türmen sich neben trockenen. Wir ziehen uns für die Siegerehrung und Rückfahrt um.
      Abmarsch ist um 16:30 Uhr, da einige noch etwas zu sich nehmen wollen.
    • 16:00 Uhr Wieder gibt’s einen schönen Pokal und eine Urkunde. Gedanklich sind alle aber schon auf dem Rückweg.
    • 16:30 Uhr Alle sitzen zufrieden und satt in den Fahrzeugen. Die beiden mit dem Nachwuchs sind schon wieder auf dem Weg.
      In Kolonne geht’s Richtung Duisburg.
    • 19:30 Uhr Wie machen einen Zwischenstopp auf dem Rastplatz Tecklenburger Land.
      Es wird etwas Sprit für die Fahrzeuge aufgenommen.
      Drei Stunden sind eine lange Zeit, also wird sich noch erleichtert, und weiter geht es.
    • 20:00 Uhr Es kleines Hindernis wird uns noch in den Rückweg gelegt. Die Auffahrt von der A43 auf die A52 ist gesperrt. Eine Umleitung in Form von einmal um das ganze Kreuz ist zwar ausgeschildert. Aber der zu diesem Zeitpunkt Führende ist etwas überfordert und fährt die A43 wieder auf.
      Der Zweite und die meiste Zeit aufgrund der Motorisierung Führende folgt den Schildern vorschriftsmäßig bis auf die A52.
      Also wird der Rest getrennt bewältigt.
    • 20:45 Uhr Auf dem Werksgelände sind wir wieder zusammen.
      Das Gepäck wird umgeladen und jeder macht sich allein auf die letzten Kilometer.
      Noch ein netter Gruß vom Pförtner und wir dürfen das Werksgelände verlassen.

Wir sind einstimmig der Meinung, dass sich diese Wochenenden in Bremerhaven nicht mehr toppen lassen. Im letzten Jahr ist es so gewesen.
Es kam nicht Besseres.
In diesem Jahr steht noch einiges auf dem Programm. Wir werden sehen.